Der Weg von einer Erkenntnis im Labor bis hin zu einer medizinischen Innovation ist oft lang. Nur ein Bruchteil der neu entdeckten Wirkstoffe schafft es bis zur Anwendung beim Patienten, die durchschnittliche Entwicklungsdauer beträgt etwa 15 Jahre.

Ziel der translationalen Forschung im DZL ist es, die Ursachen von Lungenkrankheiten besser zu verstehen und Forschungsergebnisse aus dem Labor schneller in die Praxis (engl. „bench-to-bed-side“) zu überführen. Im DZL arbeiten exzellente universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen für das Wohl der Patienten eng zusammen, um zügig neue Ansätze für die Prävention, Diagnose und Therapie von Lungenkrankheiten zu entwickeln. Grundlagenforscher, die in erster Linie am Erkenntnisgewinn orientiert sind, und klinische Forscher, denen es um die sichere, erfolgreiche Anwendung neuer medizinischer Erkenntnisse geht, kooperieren so intensiv wie nie zuvor. Die Mitglieds- und Partnerinstitutionen des DZL arbeiten in gemeinsamen Forschungsprojekten gleichberechtigt zusammen. Interdisziplinäre Teams betrachten Lungenkrankheiten aus verschiedenen Perspektiven und schließen Lücken in der Forschungskette. Der enge Zusammenschluss ermöglicht darüber hinaus die Durchführung breit angelegter klinischer Studien mit hohen Teilnehmerzahlen und den Zugriff auf große Mengen von Biomaterialien und Daten zur medizinischen Auswertung. Dass die vernetzte translationale Forschung erhebliche Vorteile bringt, hat 2017 auch der Wissenschaftsrat anerkannt und stufte das Deutsche Zentrum für Lungenforschung als „uneingeschränkt weiter zu fördern“ ein.

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