Asthma bronchiale ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. Während die Prävalenz in urbanen Gebieten mit hohen Hygienestandards hoch ist, sind Kinder, die auf dem Bauernhof oder auch in ländlichen Gebieten aufwachsen, vor Allergien und Asthma häufig geschützt.

Lungenhochdruck ist eine schwere, zum Tode führende Erkrankung, die durch eine starke Verengung der Lungengefäße gekennzeichnet ist. Die Betroffenen leiden bereits bei geringster Belastung oder sogar in Ruhe unter Atemnot, blauen Lippen, Beinödemen, Brustschmerzen, und klagen allgemein über schnelle Erschöpfung und Ermüdung. Die richtige Diagnose wird zumeist erst gestellt, wenn es durch die fortschreitende Überlastung zum Herzversagen kommt. Am DZL-Standort Gießen wird an der Justus-Liebig-Universität genau diese Erkrankung untersucht und die Entwicklung neuer Therapien angestrebt.

Ist die Computertomographie geeignet, Lungenkrebs in einem sehr frühen und damit noch gut behandelbaren Stadium zu erkennen? Das haben Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrum unter DZL-Beteiligung mit der 2007 gestarteten LUSI-Studie untersucht. Nun liegen die Ergebnisse der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von der Dietmar Hopp Stiftung finanzierten Studie vor: Bei beiden Geschlechtern zusammengenommen reduzierte das Screening die Lungenkrebssterblichkeit leicht, aber nicht signifikant. Bei den Frauen dagegen beobachteten die Forscher eine signifikante Reduktion des relativen Risikos um 69 Prozent.

Dr. Marc Schneider vom DZL-Standort TLRC in Heidelberg hat mit seinen Kollegen im Bereich Lungenkrebs beim Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz den Regionalpreis Mainz gewonnen.

Der Krankheitsbereich DPLD (Diffuse Parenchymal Lung Disease) umfasst die verschiedenen Formen der interstitiellen Lungenerkrankungen, die zu gravierenden Veränderungen der Lungenarchitektur und schließlich zum Lungenversagen führen können.

Forscher haben ein neues Verfahren entwickelt, um die Funktion des bei Mukoviszidose defekten Chloridkanals in den Lungenzellen wiederherzustellen. Dabei brachten sie eine gesunde Kopie des CFTR-Gens über ein besonderes Transportmittel, eine "Genfähre", in die Epithelzellen der Atemwege ein. Noch beschränken sich die in "Nature Nanotechnology" veröffentlichten Ergebnisse jedoch aufs Tiermodell.

Zu früh geborene Kinder entwickeln oft eine chronische Lungenerkrankung, die Bronchopulmonale Dysplasie. Die Erkrankung lässt sich bislang erst anhand klinischer Symptome und nur wenig differenziert diagnostizieren. DZL-Forscher am Helmholtz Zentrums München und des Klinikums der Universität München haben deshalb ein neues Protokoll entwickelt, um per Magnetresonanztomographie (MRT) Frühgeborene mit der Erkrankung zu identifizieren. Ihre Ergebnisse wurden in Thorax veröffentlicht.

Einen Schwerpunkt der diesjährigen 125. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) vom 4. bis 7. Mai in Wiesbaden bilden die Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung (DZG). In wissenschaftlichen Symposien und am Gemeinschaftsstand stellen sie ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor.

Forscherteam des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) an der Justus-Liebig-Universität Gießen für Forschungen zur Pulmonal-Arteriellen Hypertonie ausgezeichnet.

DZL-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Bianca Schaub hat eine Heisenberg Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) angetreten. Zum 1. Februar 2019 hat sie die W2 Professur der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Titel "Umwelt und immunologische Toleranzentwicklung mit dem Fokus auf der Entwicklung allergischer Erkrankungen“ angenommen.

Patienten-Informationen

LID Logo

Veranstaltungen

23.08.2019 - 24.08.2019
Summer School Pädiatrische Pneumologie 2019
07.09.2019 - 07.09.2019
12. Symposium Lunge
11.09.2019 - 13.09.2019
ETRS Annual Meeting 2019